Wednesday, September 17, 2014

travel tansania | reisevorbereitungen von afrika-anfängern & warum ich beinahe den ganzen trip über den haufen geworfen hätte

luzia pimpinella | travel tansania | vorbereitungen, foto-equipment und gesundheitsvorsorge für unsere safari

ok, das wird jetzt ein etwas längeres posting. wir sind waren afrika-greenhorns!!! einen tauchurlaub in ägypten und einen inselurlaub auf mauritius {herrn Ps und meine allererste fernreise übrigens} kann man ja schwerlich ersthaft als afrika-erfahrung betrachten. obwohl wir schon recht weit gereist sind, war ein trip nach afrika eine ganz neue unbekannte für uns. also begannen wir ein bisschen früher als üblich mit recherche und vorbereitungen und taten aus erfahrungsmangel sogar etwas, was wir sonst nie tun: wir organisierten nicht jeden punkt der reise selbst, sondern buchten ausnahmsweise ein komplett-paket! wir suchten online nach spezial anbietern für afrika reisen und bestellten uns erst einmal ganz bequem unverbindliche angebote für eine safari-reise nach tansania plus ein paar tage planschen auf der insel sansibar, denn was lag näher als beides zu verbinden? als die reisepläne samt kostenvoranschlag dann von verschiedenen anbietern eintrafen, verglichen wir die routen und natürlich auch die preise. letztendlich landeten wir dann bei den afrikareisen von UHAMBO. man merkt, die menschen dort lieben afrika und haben eigene, ganz persönlichen erfahrungen. außerdem war man in diesem reisebüro im laufe unserer vorbereitungen immer bestrebt, unsere wünsche zu erfüllen und auch unsere bedenken erst zu nehmen {und davon sollte es noch einige geben!}. zu diesem zeitpunkt dachten wir noch... tschakka, so einfach und fix haben wir schon lange keinen urlaub mehr geplant! so ein pauschaldingens kann ja auch mal schön sein. aber wir hatten ja keine ahnung! denn der reisevorbereitungswahnsinn sollte sehr wohl noch kommen, wenn auch in einer ganz anderen form als sonst üblich.

eine safari in TANSANIA, das war schon seit vielen jahren unser traum gewesen. warum es nicht südafrika oder auch namibia war, kann ich nicht so ganz genau sagen. vielleicht lag es an meiner "frühkindlichen prägung" und nostalgischer erinnerungen an BERNHARD GRZIMEKs fernsehsendung "ein platz für tiere" {die ich immer zusammen mit meinem ebenso tiervernarrten opa sah}. und nicht zuletzt durch seinen oskarprämierten film "SERENGETI DARF NICHT STERBEN", verspürte ich schon seit meiner kindkeit den wunsch, genau das irgendwann einmal mit eigenen augen zu sehen. jetzt war es soweit! unsere vorbereitungen für diese reise und unsere persönlichen erfahrungen möchte ich in diesem posting gern teilen. vielleicht wird es ja für den ein oder anderen mit fernweh nach tansania hilfreich sein, zu lesen, was wir vorab organisiert haben und vor allem auch, was uns dabei so durch den kopf ging... 

[dear international readers! this posting about all my experiences preparing our safari-trip to tanzania is another one in the row of articles that aren't translated in english yet. well, you will probably understand that the plenty of text would simply go beyond the scope of just one blog posting!. but since i know, you are here to read {i especially notice many readers from the united states in the statistics... thank you so much for visiting, guys!}, i feel kinda bad, whenever i write in german only. on the other hand i do not only feel my personal lack of time for a proper translation into a foreign language but also the lack of space for double expanded texts here on the blog. i don't really want to apologize or justifiy. i do what i can! it's just to let you know how i feel about it. i'm currently looking for a solution to create a seperate, sub-level page to post duplicate articles in english. but since i feel really happy here at blogspot and don't want to move over to wordpress, it seems a little more complicated. i decided to ask some experts as i'm feeling something will have to change in the future. until i find a way to solve this personal dilemma, i hope for your kind understanding! thank you so much, folks!]

luzia pimpinella | travel tansania | safari-vorbereitungen: kleidung

unsere safari-kleidung


urlaubsklamotten sind ja bei unseren reisen oft eine nicht ganz so komplizierte geschichte... alles bunte und geliebte kommt in den koffer - fertig! dieses mal standen wir bei der auswahl der kleidung vor ein paar anderen anforderungen. nicht nur, wenn man den film *HATARI! kennt {den wir natürlich kurz vor unserer reise nocheinmal schauen mussten - herrlich!}, weiß man oder ahnt man zumindest, dass knallrot oder auch neongelb auf einer safari vielleicht nicht die richtige klamottenfarbe ist. hell und gedeckt sollte die kleidung sein, schon allein wegen der insekten, die besonders auf farbiges und dunkles fliegen. TSE TSE fliegen zum beispiel, die überträger der schlafkrankheit, mögen blau und schwarz besonders gern. die sonst so unverzichtbaren jeans mussten also schon mal zu hause bleiben. dass in diesem sommer gerade dunkelblau und marine wieder mal total angesagt waren und der kleiderschrankk voll mit entsprechenden teilchen ist, war dabei auch nicht gerade hilfreich. nach dem durchforsten unserer kleiderschrank-untiefen stand schon mal fest: hilfe, wir haben gar keine hellen sachen und kleidungsfarben wie beige oder weiß existieren bei uns eigentlich gar nicht. immerhin hatte ich schon immer ein faible für khaki {wie wohl alle rothaarigen} - ein kleiner lichtblick. trotzdem hieß es erst mal klamotten shoppen. 

safari-hosen {eigentlich stinknormale cargohosen in beige, denn ich hatte keine lust, horrende unsummen bei den gängigen outdoor-shops auszugeben} mussten für uns alle her. herr P. wollte gern eine zip-off hose, wir mädels begnügten uns mit durchgehenden, langen hosenbeinen. immerhin hatten wir nicht mit unerträglicher hitze zu rechnen, denn das wetter in tansania war in diesem jahr etwas kühler als üblich. das hatten wir schon im vorfeld gehört. aber auch die klima-diagramme zeigten temperaturen von 22-25°C tagsüber. da komme ich persönlich ja gerade mal auf betriebstemperatur und noch lange nicht ins schwitzen. die leichten, langärmeligen hemden in weiß, würde ich immer wieder mitnehmen, auch wenn es mich nach dem trip 4 waschgänge und diverse fleckenmittelchen gekostet hat, um den roten, afrikanischen staub wieder heraus zu waschen. denn insekten finden weiß so ziemlich unattraktiv und so fühlten wir uns auf der safari vor mücken und fliegen recht sicher. sowohl die hosen als auch die hemden haben wir übrigens vor der abreise noch zusätzlich mit NOBITE insektenschutz imprägniert. der schutz sollte bis zu 1 monat halten. auf jeden fall konnte ich mich noch auf der heimischen terrasse vom funktionieren der wirkung überzeugen: eine fliege landete unmittelbar auf einem frisch imprägnierten hosenbein und fiel, auch ziemlich unmittelbar, tot um! ups! aber genau so sollte das sein! allein die angabe, dass so eine 200 ml flasche für 9 kleidungsstücke reichen soll, kann ich nicht bestätigen. je nach größe der zu imprägnierenden teile {vor allem, wenn männerhosen dabei sind}, habe ich maximal 5 klamotten besprühen können. vielleicht war ich aber auch nur etwas zu großzügig, getreu dem motto "viel hilft viel".

in tansania kann es, vor allem in den hochebenen, abends und nachts empfindlich kühl werden. deswegen war es gut, einen muckeligen fleece-hoodie im koffer zu haben. froh waren wir auch über warme schlafanzüge im gepäck, denn die unterkünfte waren natürlich nicht beheizt und kühlten in der nacht schnell aus. gegen morgen konnte man unter den oft {für meinen geschmack viel zu} dünnen bettdecken schon mal frösteln. meine familie lachte mich mehr als einmal aus, dass ich in afrika vorwiegend mit socken schlief.

da wir in den nationalparks nicht auf fuß-pirsch, sondern im jeep unterwegs waren, hätte man tatsächlich auf spezielles schuhwerk verzichten können. ein paar chucks {in denen auch das fräulein unterwegs war} oder ein paar stinknormale sneakers kätten es auch getan. aber das wusste ich im vorfeld noch nicht und letztendlich fühlte ich mich in meinen leichten, aber robusten canvas-schnürern sehr wohl! auch die würde ich wieder mitnehmen. die sandalen hingegen sollten erst in unseren insel-tagen auf sansibar zum einsatz kommen und so war es auch. einen schal dabei zu haben, würde ich auch jedem empfehlen. während der pirschfahrten in den parks ist man im jeep ja mit offenem hubdach unterwegs. man ist zwar vor der sonneneinstrahlung geschützt {weshalb ich meinen hut oder meine kappe auch nur in den mittagspausen auf den picknick-plätzen im freien trug}, aber der fahrtwind kann ganz schön kühl sein. schön, wenn man dann einen schal um den hals hat. nützlich ist er auch, wenn man auf pirschfahrt ab und an von staubwolken eingehüllt wird, denn man kann ihn sich schnell mal über nase und und mund zu ziehen. nicht benötigt und trotzdem im gepäck hatten wir leichte, klein zusammenfaltbare regenjacken. wir waren jetzt zwar in der trockenzeit unterwegs, aber in diesem jahr war das wetter doch eher ungewöhnlich für die jahreszeit. deshalb wollten wir auch für diese eventualität gewappnet sein. schön, dass wir die dinger nicht gebraucht haben.

luzia pimpinella | travel tansania | safari-vorbereitungen: foto-equipment

mein safari foto-equipment


seit fest stand, dass wir auf safari gehen würden, trug ich mich monatelang mit einer für mich unendlich wichtigen frage herum. sollte ich in eine neues, zusätzliches teleobjektiv mit ordentlich zoom-wumms investieren, oder nicht? seit jahren bin ich fast ausschließlich mit meinem NIKKOR 18-200 mm zu meiner NIKON D5100 auf reisen gewesen und mir hatte nie etwas gefehlt. ich ahnte allerdings schon, dass afrika auch fotografisch für mich neuland sein würde. was, wenn die tiere gar nicht nah genug heran kommen würden. was, wenn meine brennweite nicht ausreichen und mir ständig das herz bluten würde, weil ich einfach nicht nah genug herankomme, um jede einzelne runzel des elefanten-popos zu fotografieren? oder die wunderschönen, langen wimpern der giraffen? ich wusste immer, das würde vor ort an mir nagen. also schlachtete ich irgendwann doch mein sparschwein und legte mir das *SIGMA 150-500 mm tele-zoomobjektiv zu. immerhin war es in der zwischenzeit {ich hatte schon ziemlich lange überlegt} mehrfach reduziert worden, aber natürlich war der preis auch noch happig. ganz schön üppig war auch das gewicht mit ca. 1,8 kilogramm. als es hier ankam, musste wirklich schlucken. dieses riesenteil schüchterte mich erst mal ein bisschen ein. später sollte ich schon in den ersten momenten unserer safari wissen, dass das für mich genau die richtige entscheidung war. dieses objektiv machte mich von anfang an verdammt glücklich und eröffnete mir genau die fotomöglichkeiten, die ich mir erträumt hatte. ihr werdet es später noch selbst noch sehen.

der kauf des mega objektivs zog allerdings ganz neue fragen nach sich. mir war klar, dass ein ständiger wechsel von objektiven während der safari weder möglich noch sinnvoll sein würde. denn natürlich wollte ich auch mein liebstes 18-200 mm reiseobjektiv dabei haben um die geringeren brennweiten abzudecken. doch es würde holpern und ruckeln im jeep, es würde durch das offene hubdach stauben ohne ende! da öffnet man nicht ständig die empfindlichsten teile einer DSLR und ruiniert sie womöglich dadurch. außerdem war mir auch klar, dass ich keine nerven und keine zeit haben würde, ständig an den objektiven herumzufrickeln. bei solcherlei zeitverschwendung würden mir doch etliche traumfotos durch die lappen gehen! ich beschloss also, noch ein zweites kameragehäuse zu kaufen, um auf safari gar keine objektive mehr wechseln zu müssen. beim modell wollte ich dann nicht mehr so tief in die tasche greifen {aus gründen} und entschied mich für eine NIKON D5300 als zweitkamera. auch diese entscheidung war eindeutig eine der guten! so sollte ich später auf unseren pirschfahrten zwei kameras griff und knippsbereit haben, eine mit 18-200 mm und die andere mit 150-500 mm linse. ich war für alle eventualitäten gewappnet!

doch wie nun das ganze foto-equipment verstauen? eine {wenngleich auch noch so hübsche} KAMERATASCHE für damen war ja nunmal mehr als ungeeignet für diesen trip. aber was dann folgte, war ein wirklich glücklicher zufall zur wunderbar rechten zeit. eine erneute koop-anfrage von MANFROTTO {für deren großartigen IMAGINE MORE blog ich schon mehrfach im frühjahr artikel geschrieben hatte}, ob ich nicht einen ihrer kamera-rucksäcke testen wolle. natürlich wollte ich! ich suchte mir eine **SLINGTASCHE in weiß aus. sie sollte später eine menge rote staubflecken haben, aber immerhin hockten nicht ständig tse tse fliegen darauf. und obwohl ich erst so meine zweifel hatte, passten tatsächlich meine zwei kameras mit den objektiven und noch ein bisschen kleinkram rein. bingo!

natürlich hatte ich auch sonst noch eine menge fototechnisches geraffel dabei... etliche speicherkarten,  mehrere ersatzakkus und aufladegeräte für die kameras sind ja immer ein muss. mit im gepäck hatte ich auch noch ein ziemlich leistungsstarkes, *externes AKKU PACK für mein iPhone. schließlich wusste ich nicht, wie die auflademöglichkeiten unterwegs so sein würden. eigentlich rechnete ich mit dem schlimmsten. das ist auch der grund, warum herr P. und ich {neben den adapter-steckern} immer eine mehrfach-steckdose im koffer haben. steckdosen sind in den unterkünften oft mangelware und bei dem vielen technischen zeugs, das man mittlerweile so mit sich herumschleppt, kommt man sonst beim auflade-bedarf von mehreren geräten gerne mal in die bredouille. außerdem hatten wir unsere alte unterwasser-kompaktkamera für unsere später folgenden planschtage auf SANSIBAR dabei und das fräulein bekam von oma & opa, anstatt des sonst immer sehr großzügigen urlaubstaschengelds, ein fernglas! das *OLYMPUS zoom DPS-I, das sie ihr schenkten, machte letztendlich uns allen später beim tiere beobachten eine echte freude. so ein ding kann ich für eine safari ebenfalls nur wärmstens empfehlen.

aber es gab auch dinge, die ich mitgeschleppt hatte und letzendlich nicht benutze! für fotos abends beim essen oder ähnliche schlecht beleuchtete situationen, hatte ich meine lichtstarke 50 mm festbrennweite dabei, gebrauchte sie aber dann nie. zudem hatte ich mir extra noch ein einbeinstativ {monopod} zugelegt. ich dachte, es würde hilfreich sein, falls wir irgendwann zu fuß auf pirsch sein sollten. denn das schwere tele-zoomobjektiv samt kamera zu schleppen und nicht einmal absetzen zu können wäre dann kein spaß geworden. in diese situation kamen wir allerdings nicht, da man in den nationalparks die safari-jeeps gar nicht verlassen durfte. die anschaffung hätte ich mir also sparen können, doch ich denke das stativ wird mir bei anderen gelegenheiten noch nützlich sein. mein selbstgenähtes BOHNENSACK-STATIV {hier nicht im bild} hatte ich übrigens auch dabei. ich nahm es erst einmal leer mit, um gewicht zu sparen und hatte vor, es vor ort mit reis, bohnen oder ähnlichem zu füllen. letztendlich landeten wir dann aber in einem so super ausgestatteten safari-jeep, der etliche foto-beanbags bereits an bord hatte.

luzia pimpinella | travel tansania | safari-vorbereitungen: impfungen und malaria-prophylaxe

unsere reise-gesundheitsvorsorge für tansania - impfungen, malaria prophylaxe & co


und dies war dann wirklich das thema, bei dem ich ein ums andere mal dachte, warum um himmels grzimeks willen wollen wir uns das antun? wenn man gesundheitliche risiken googelt, dann ist man erst mal echt mittelmäßig bedient. ich meine, wir sind schließlich nicht die familie von bear grylls! außerdem gibt es da noch das phänomen, dass man sofort, wenn man sich mit leuten über impfungen oder malaria prophylaxe unterhält, zig gruselgeschichten, von den ganz schlimmen nebenwirkungen der besten freundin der cousine oder dem schwager von onkel karl-heinz zu hören bekommt. manchmal auch von dem geschichtenerzähler selbst erlebt, aber das ist eher die ausnahme. wie dem auch sei...  ich muss es einfach mal sagen...sorrry leute, aber das ist ungefähr so, wie jemandem, der gerade fröhlich seine schwangerschaft verkündet, direkt zu erzählen: "ach du meine güte! also, meine schwangerschaft und die geburt meines kindes waren ja grauenhaft! lauter komplikationen!". braucht man nicht.  andererseits tröstete mich dann der gedanke, dass mein orthopäde, der eigentlich nur in rosa poloshirts herumläuft, genau so einen trip auch schadlos überstanden hat. nun denn...

die impfungen 

mit unseren planungen waren wir ja gut in der zeit {wie auch nicht, wenn man sich schon viele jahre genau diesen urlaub herbei sehnt}. wir wussten bereits, dass sansibar bei einer einreise über tansania eine vorhandene GELBFIEBER-impfung verlangt. möchte man ohne entsprechenden yellow fever stempel {oder gar ganz ohne impfpass} einreisen, kann es einem passieren, dass man vor ort kostenpflichtig zwangsgeimpft wird. da unser reiseplan erst die safari auf dem festland tansanias {das absurderweise keine gelbfieber-impfung verlangt} vorsah und danach den badeurlaub auf sansibar, war klar, dass wir uns gelbfieber impfen lassen mussten. diese impfung entfällt übrigens, wenn man aus europa direkt nach sansibar einreist, aber das nur nebenbei. außerdem wird eine impfung gegen TYPHUS empfohlen.

gelbfieber und typhus waren also klar, wir ließen jedoch in dem zuge auch gleich mal unseren kompletten impfstatus vom hausarzt durchchecken. mein persönliches ergebnis dieser überprüfung verbreitete dann doch leichte hektik, eine auffrischung der standardimpfungen war nämlich bei mir lange überfällig. und zwar bei ALLEN! alle, das heißt mumps, masern, röteln, polio, dyphterie, pertussis, tetanus... ich habe bestimmt noch welche vergessen. auf jeden fall sollte meine apotherkerin in der kommenden zeit schon fast einen roten teppich ausrollen, wenn ich mit einem stapel rezepte und meiner kleinen kühltasche die apotheke betrat. über die tatsache, dass die polio-auffrischung fast zum drama mutierte, weil weit und breit kein impfstoff aufzutreiben war, möchte ich jetzt nicht weiter ausführen. {hallo? leben wir in deutschland und ist das eine standard-impfung, oder wie?}. ich war jedoch heilfroh, dass wir die impfgeschichte frühzeitig angegangen waren, denn mache impfstoffe, wie MMR und auch gelbfieber sind lebendvakzine und sollten bei verabreichung einen zeitlichen abstand von mindestens 4 wochen haben. alles andere konnte bei mir immerhin sehr zeitnah oder auch gleichzeitig gespritzt werden, aber ich fühlte mich trotzdem in einer art "impfstau", der mich ziemlich stresste. erwähnenswert ist sicherlich noch, das geldfieber nur an speziellen gelbfieber-impfstellen geimpft wird. in hamburg gibt es davon einige, wir entschieden uns allerdings für die impfsprechstunde des BERNHARD NOCHT INSTITUTS für TROPENMEDIZIN. dort, wo man sich seit über hundert jahren der forschung und dem kampf gegen heimtückische tropenkrankheiten verschrieben hat, kann man sich bei der reiseberatung gut aufgehoben fühlen. für die leute dort sind exotische erreger täglich brot! die geschichte dieser institution auch deren herausragende bedeutung für die heutige forschung in sachen weltgesundheit, lässt sich übrigens in einem aktuellen *MERIAN Hamburg 07/14 nachlesen. superspannend! aber ich schweife schon wieder ab... 

mein fazit: wir alle haben die impfungen sehr gut vertragen, es gab keinerlei komplikationen oder wirklich nennenswerte nebenwirkungen. und ja, ich bin seit jeher ein absoluter impfbefürworter! tatsächlich hat dann doch kein mensch bei unserer einreise auf sansibar unseren impfpass gecheckt. blöde sache, aber egal. es hätte auch anders sein können. zudem wird uns diese impfung für zukünftige reisen noch nützlich sein, wie ich uns kenne.

der mückenschutz als vorsorge in sachen malaria & dengue fieber


in gebiete mit malaria-risiko zu reisen, hatten wir bisher immer vermieden. schließlich waren wir auf tour in den letzten 12 jahren nicht nur für uns selbst verantwortlich, sondern auch für unser kind. als eltern wird man irgendwie zögerlicher und ängstlicher, ob man das will oder nicht. zudem hört man eben oft nur schreckensgeschichten von nebenwirkungen der prophylaxe-tabletten. wir beschlossen trotzdem, das ganze zuversichtlich zu sehen und auch ein bisschen nach dem motto "watt mutt datt mutt" und ließen uns malarone tabletten verschreiben.

so lange war trotz all der lästigen und leidigen gesundheitsvorsorge-maßnahmen noch alles gut. und dann stolperte icj beim googeln nach dem DENGUE-risiko für tansania auf eine meldung des auswärtigen amtes. {dengue ist übrigens vielerorts mehr oder weniger verbreitet, besonders in südostasien, wird aber häufig nicht weiter erwähnt, daher der grund für meine googelei.} die hochoffizielle stelle verkündete eine, aufgrund der vorhergehenden langen regenfälle, eine ungewöhnlich starke dengue-epedemie rund um daressalam und auch fälle auf sansibar. BÄM! da war sie dann plötzlich mit macht... die panik! ganz große sorge packte mich plötzlich, denn gegen dengue kann man weder impfen, noch gibt es irgendeine form der prophylaxe. mich beschlich ganz dringend der wunsch, die ganze reise zu canceln oder zumindest umzubuchen. aber für beides war es natürlich viel zu spät, um es ohne sehr große finanzielle verluste über die bühne zu bringen. ich kontaktierte unsere reiseagentur UHAMBO, wo man unsere ängste und bedenken sehr ernst nahm, was schon mal gut tat. man leitete all unsere besorgten fragen an die agentur-leute vor ort in arusha weiter, die uns glaubhaft versicherten, in den gegenden, in denen wir auf safari unterwegs sein würden, hätte es keinerlei dengue fälle gegeben und auch auf sansibar wären nur sehr wenige erkrankungen vorgekommen. 100% sicher ist man nie, das wussten wir natürlich auch. doch der informations-austausch half doch sehr, mich von meiner ich-will-da-gar-nicht-mehr-hin-hysterie wieder auf den boden der realität zu holen. ich muss wohl nicht betonen, dass sich später auf der reise nichts mehr auch nur annähernd so bedrohlich anfühlen würde. realität und kopfkino sind eben oft zwei welten.

nun, generell ist der beste schutz vor mückenübetragbaren krankheiten natürlich, einfach nicht von mücken gestochen zu werden! und wir hatten auch schon gut aufgerüstet... wir schafften uns *imprägnierte moskitonetze an {die normalen, die wir schon lange besaßen, reichten mir plötzlich - aus gründen - nicht mehr und eine zusätzliche imprägnierung beruhigte mein gemüt ungemein}. ein üppiger vorrat an NOBITE mückenschutz für die haut musste her. außerdem ließ ich mir von einer freundin, die apothekerin ist, sagen, dass manche auf die einnahme von hochdosiertem {200 mg} vitamin B1 als mückenschutz schwören. das überschüssig eingenommene vitamin wird nicht nur per pipi, sondern auch über die haut ausgeschieden und verändert den menschlichen körpergeruch. für den menschen unmerklich, für moskitos aber wohl nicht so lecker. also futterten wir mit der malarone jeden abend vitamin-pillen, die für 8 euro pro hundert stück doch mal ein erschwingliches schnäppchen waren.

mein fazit: die drei rationen malarone-tabletten waren ein "teurer spaß". wir hätten aber auf keinen fall darauf verzichten und vermeidbare risiken eingehen wollen, schon gar nicht für unsere tochter. unsere taktik, die tabletten zum abendessen einzunehmen und nicht morgens, wenn man vielleicht nicht immer in frühstückslaune ist und auch mal eine entsprechende grundlage fehlt, erwies sich als gut. wir alle drei hatten nicht unter nebenwirkungen zu leiden. auch nicht unter denen, die auf dem beipackzettel aus häufig beschrieben wurden. unsere angst vor malaria-prophylaxe gehört somit der vergangenheit an. das eröffnet doch glatt ganz neue reiseziele! ha. bei dramatisch klingenden internet-meldungen, sollte man vielleicht nicht direkt in hysterie verfallen. es hilft, sich bei leuten vor ort zu erkundigen. das setzt diese meldungen oft  in ein viel realistischeres licht und vermeidet völlig unnötige sorgen. mückenschutz macht wirklich sinn! {kleiner hinweis nebenbei: mücken, die dengue übertragen, stechen übrigens eher nicht wie üblich in den dämmerungs- und nachtstunden, sondern eher tagsüber!} aber nur, wenn man auch einen wirklich wirksamen dabei hat. die drogerie-mittelchen hierzulande sind nämlich kinkerlitzchen und sollten besser daheim bleiben.

was sonst noch für unsere afrika-reise nützlich und besser vorher zu wissen war


körperliche anstrengung für kids
manche mögen sich jetzt fragen: "wieso habt ihr so lange gewartet, wenn eine safari schon viele jahre ein herzenswunsch von euch war?" dafür gibt es tatsächlich einen grund. unser langjähriger hausarzt riet uns vor etlichen jahren, mit einer solchen reise noch zu warten, bis das fräulein etwas älter ist, damit sie mehr davon hat und sie nicht als zu stressig empfindet. er ist selbst vielreisender familienvater mit tropenmedizinischer erfahrung, wir nahmen seinen ratschlag also ernst. im nachhinein kann ich seinen worten nur beipflichten, denn eine woche safari ist körperlich verdammt anstrengend. man muss oft lange strecken im jeep zurücklegen, das ganze auf staubigen, extrem holprigen schotterpisten. man steht täglich früh auf um auf pirsch zu gehen und man kommt abends glücklich aber echt k.o. wieder in die unterkunft. dazu kommen eben noch die impfungen und die medikamente zur prophylaxe. zugegebenermaßen reagieren da auch nicht alle so locker drauf, wie wir. eine safari ist ein schlauch {wenn auch ein einmalig schöner} und die kids sollten vielleicht schon groß genug sein, um das ganze trotz der anstrengungen genießen zu können. dazu gehört dann irgendwie auch das erinnerungspotential eines jungen menschen. diese reise sollte für uns alle eine wirklich bleibende erinnerung werden. und kleinkinder vergessen nun mal erlebnisse wieder und erinnern sich nur bruchstückhaft. auch wenn diese abenteuer noch so spannend waren. natürlich machen auch eltern mit jüngeren kids eine solche safari tour und finden es großartig, das will ich nicht in abrede stellen. aber wir danken unserem arzt tasächlich im nachhinein für diesen weisen rat.

einreisedokumente & bargeld
für die einreise in tansania benötigt man als europäer nicht nur einen {noch mindestens 6 monate nach ausreisedatum gültigen} reisepass. er sollte auf seinen seiten auch noch genug platz für visum und ein/ausreisestempel haben. das VISUM bekommt man bei der einreise vor ort. es kostet 50 US dollar pro person. die summe sollte man unbedingt in bar dabei haben, denn möglichkeiten, den betrag mit kreditkarten zu bezahlen gibt es nicht! es ist bei einer reise nach tansania generell sinnvoll bargeld dabei zu haben, am besten in form von US dollars, denn die sind bei touristischen aktivitäten das hauptzahlungsmittel, obwohl die landeswährung der tansanische schilling ist. kreditkartenzahlungen verbreiten sich zwar immer mehr, sind aber für unsere verhältnisse noch eher selten möglich. geldautomaten findet man eher selten und höchstens in größeren städten. wenn man, so wie wir, mit einem stop über den flughafen amsterdam schiphol anreist, kann man dort übrigens geldautomaten finden, an denen man auch dollar noten abheben kann. und das zu einem günstigeren kurs als bei einem geldumtausch bei der hausbank! das haben wir selbst leider erst vor ort festgestellt. zu spät.

sinn machen kleine dollar-scheine für trinkgelder, kleine einkäufe usw. außerdem sollte man ein trinkgeld für den guide am ende der safari mit einplanen. als grobe hausnummer kann man 10$ pro tag pro person rechnen, aber natürlich ist der obulus als wertschätzung für die arbeit des safari guides auch eine ganz indiviuelle sache. wenn man ebenfalls einen aufenthalt auf sansibar plant, benötigt man am flughafen dann noch einmal bargeld am rückreisetag in richtung heimat. reist man nach tansania aus {um von dort weiter nach hause zu fliegen, so wie wir}, zahlt man pro person 9$ ausreisegebühr. reist man jedoch von sansibar aus direkt ins ausland {und sei es nur das nachbarland kania}, dann werden pro person 45$ fällig! die beträge sind cash zu zahlen. das brachte eine britische großfamilie mit oma, opa, zwei paaren mit kindern, {insgesamt 11 personen}, die neben uns eincheckten und nach nairobi fliegen wollten, ganz schon ins schwitzen. soviel geld schleppt man am ende des urlaubs eher nicht mehr bar mit sich herum. mein tipp also, lieber etwas großzügiger kalkulieren, als auf geldautomaten hoffen.

sonstige nützlinge und eigentlich immer dabei
haben wir... taschenmesser, klar. taschenlampen, denn nicht immer hat man abends / nachts überall strom. als zusätzlicher mückenschutz gern räucherspiralen {falls man abends noch mit einem bierchen auf der terrasse sitzen will} und ein feuerzeug. als improvisierte aufhänge-möglichkeit für die mosikonetze über dem bett eignen sich tesa power strips und deckenhaken, sowie schnüre. tatsächlich hatten wir vor ort überall mückennetze in unseren zimmern, aber das kann man natürlich nicht immer so genau wissen. wer seine haare nicht gern lufttrocknen lässt, dem würde ich außerdem raten, einen kleinen reisefön dabei zu haben, denn die gehören nicht unbedingt zur ausstattung der safari-unterkünfte

last but not and least nicht dabei, aber bei unserer nächsten tansania-reise garantiert im gepäck werden wörter- und oder phrasenbücher für SWAHILI {suaheli} sein! ich bedauere es sehr, dass ich mich im vorfeld nicht ein bisschen mehr mit dieser sprache auseinander gesetzt habe. es ist erstaunlich einfach, ein paar brocken zu lernen und es macht unglaublich viel freude, mit {natürlich leichtbemühter} landessprache ein breites lächeln auf das gesicht der menschen zu zaubern und zu kommunizieren.

RESPEKT ihr lieben, wenn ihr wirklich bis hierher gelesen habt. ich möchte betonen, dass das hier keine wissenschaftliche abhandlung, sondern meine/unsere ganz persönlichen erfahrungen sind, die ich in diesem posting teile. ich bin kein tropenmediziner oder top erfahrener safarianer und ich poche nicht auf allgemeine gültigkeit. aber ich hoffe, es war für euch ein bisschen spannend und vielleicht auch hilfreich, falls ihr in zukunft selbst eine tansania-reise mit safari plant. ich wäre tatsächlich im vorfeld dankbar gewesen, schon das eine oder andere zu wissen. es hätte mir sicherlich einigen stress und bestimmt auch unnötige sorgen bei der planung dieses ersten trips nach afrika erspart. ich denke, ich muss nicht betonen, dass ich im nachhinein unendlich froh und glücklich bin, dass wir greenhorns uns am ende doch nicht ins boxhorn haben jagen lassen. oder?
 

P.S. und demnächst gibt's auch endlich tierfotos. versprochen. und sollten trotzdem noch fragen offen geblieben sein... fragt einfach! ;)

Monday, September 15, 2014

interior | kaktus-deko für teen-globetrotterinnen

luzia pimpinella | interior | kaktus-deko für weltenbummler

sind das jetzt urlaubs-nachwehen oder erste anzeichen der herbstes? man weiß es nicht! tatsache ist, dass das fräulein des hauses beim anblick der baumgroßen kandelaber-kakteen in afrika schon feststellte, sie bräuchte mehr kakteen in ihrem leben. außerdem scheint sie beim jahreszeitenwechsel mittlerweile der gleiche einrichtungs- und umdekorier-trieb zu packen, wie mich selbst. die kaktusfeige fällt eben nicht weit vom stamm. mal gucken, was sich im zimmer unseres teenies in den nächsten wochen noch so tut. vor einigen tagen sind auf jeden fall erst einmal ein paar stachelige zimmergenossen eingezogen.

Wednesday, September 10, 2014

bloggerlife | herzblut statt bullshit

luzia pimpinella | no bullshit allowed

ihr lieben! ihr wisst, ich blogge, weil es mir immer noch verdammten spaß macht! meinen blog mal eben fix mit irgendeinen kram zu füllen, nur damit ich mein tägliches posting-soll erfülle, das ist nicht mein ding. ich möchte nicht zwanghaft etwas abliefern und vor allem möchte ich, dass ihr nach einem besuch hier bei mir etwas mitgenommen habt... eine inspiration! an eigenen inspirationen und auch geschichten mangelt es mir im moment überhaupt nicht. ganz im gegenteil! eigentlich wollte ich euch diese woche so viel schreiben und zeigen. wovon ich dieser tage aber zu wenig habe, ist zeit! ohne zeit, keine muse - ohne muse irgendwie nur halbherziger bullshit, aber genau das will ich hier nicht haben! und ihr auch nicht.

Monday, September 8, 2014

book love | sankt pauli kocht - hanseatisch-kulinarisches aus der kiezküche

luzia pimpinella | buchtipp | kiezkueche st.pauli - rezepte für hamburg-liebhaber

klar, dass ich an diesem buch letzte woche nicht vorbei kam. ein buch mit typisch hamburgischen kochrezepten und auch noch gespickt mit liebenswerten und spannenden stories von menschen, wie es sie vielleicht nur in SANKT PAULI geben kann. 55 rezepte, 25 reportagen, 35 charaktere. no way, dass ich die links liegen lasse! *KIEZKÜCHE st. pauli - you'll never cook alone...

Friday, September 5, 2014

frau p. anderswo | kleines wohn-interview bei roomido

luziapimpinella | interior | weltenbummler deko vintage globen & roomido interview

ihr lieben, zum wochenende schicke ich euch zum lesen mal woanders hin {was auch ganz gut so ist, denn hier herrscht tatsächlich noch das übliche post-urlaubschaos mit wäsche-kilimanjaro!}. vor ein paar wochen habe ich mich mit henrietta von ROOMIDO zu einem gemütlichen abendessen getroffen. bei der gelegenheit hat sie mir ein paar fragen zum einrichtungsstil in unserem zuhause gestellt. meine antworten und ein paar fotos findet ihr jetzt bei ihr unter der rubrik "zu BESUCH bei". habt alle ein schönes wochenende, ob zuhause oder woanders!

dear lovelies, this weekend i'd like to send you over to another place for some pimpinellish stuff. {which makes pretty much sense to me, because this place is still lost in post-vacation chaos, a laundry kilimanjaro included!}. but well, a while ago i met up with henrietta from ROOMIDO {a german interior plattform and community} for dinner. while we were at it she asked me some questions about the interior style of our home. you can find my answers and a bunch of pictures now over at roomido's column "zu BESUCH bei" { = making a visit}. sorry, but this interview is in german only. but hoewer... i didn't want to miss wishing you all a great weekend! have a good time at home or another place! 

Thursday, September 4, 2014

food love | rezept gegrillter teryaki thunfisch burger mit ananas

seit ein paar tagen ist der sommer zurück hier im norden! das heißt natürlich, dass auf meinem einkaufszettel für morgen schon viele leckere sachen zum grillen stehen. vielleicht brütet ihre ja auch gerade über der liste für euren wochenendeinkauf. wenn ihr plant, auch nochmal den grill anzuwerfen, dann kommt mein rezept für diesen gegrillten teryaki-thunfish burger ja vielleicht gerade noch rechtzeitig...

summer is back in northern germany! that means yummy grilling stuff has already been noted on my grocery list for tomorrow. what about you? are you also thinking about the weekend food to buy? maybe i can help you out with this BBQ idea... grilled teryaki tuna burger topped with pineapple...

 luzia pimpinella | rezept: gegrilllter teryaki tuna burger mit ananas | recipe: grilled teryaki tuna burger with pineapple

Tuesday, September 2, 2014

#tagged | 5 reisefragen an das fräulein

die liebe nadine von PLANET HIBBEL hat mich getaggt! naja, eigentlich hat sie das fräulein des hauses getaggt, wenn man es ganz genau nimmt. denn bei dem blogstöckchen, dass sie uns zugeworfen hat, geht es um 5 FRAGEN an reiselustige KINDER! für mich ist es sehr spannend zu hören und zu lesen, was kinder, die von ihren eltern schon in jungen jahren durch die weltgeschichte geschleppt werden, zum thema REISEN zu sagen haben. ich als mutter denke ja, dass kinder, die die chance haben, die welt zu entdecken auch ein ganzes stück weltoffentheit mitnehmen. ich merke immer wieder, dass luzie überhaupt keine berührungsängste zu menschen und fremden kulturen hat. das finde ich wunderbar. 

und hier ist was das fräulein zum thema reisen zu sagen hat... 

luzia pimpinella | travel | interview mit einem vielreisenden kind
frage von frau hibbel: was nimmst du immer mit auf reisen? und warum?

Monday, September 1, 2014

#freezeplease | meine einfriermomente im august


rechtzeitig für den monatlichen rückblick, melde ich mich aus unserem unglaublichen urlaub zurück... wir sind wieder da! und was soll ich nur sagen? der august und unsere safari-reise nach TANSANIA hatte so viele überwältigende momente, die ich liebend gern für immer und ewig eingefroren hätte, so einen großen eisschrank gibt es gar nicht! mir fehlen ein bisschen die bassenden worte. vielleicht hat der ein oder andere von euch ja in den letzten zwei wochen bei @luziapimpinella auf INSTAGRAM mitverfolgt, was wir so gesehen und erlebt haben. viele dieser momente konnte ich tatsächlich in einem foto festhalten... unsere erste hautnahe begegnug mit elefanten, löwenmütter und ihre babies, die direkt vor unserer nase vorbei spazierten, der gepard, der unmittelbar vor uns in der savanne der seregneti stand, die paviane, die versuchten, unsere lunchbox aus dem jeep zu klauen. so viele und noch mehr momente, die bitte für immer in meinem gedächtnis bleiben sollen.

es fällt mir verdammt schwer, euch nicht gleich mit unmengen von tierfotos zu überfluten. meine begeisterung für diesen safari-trip und auch für dieses afrikanische land, seine menschen und seine unglaubliche tierwelt lässt sich kaum bremsen. aber natürlich möchte ich das ganze lieber in ein paar reisegeschichten betten. unser diesjähriger familienurlaub in afrika war in jeder hinsicht einzigartig für uns, ihr werdet also noch so einiges zu sehen und zu lesen gekommen in den nächsten wochen... ich arbeite dran...

we're back from our anazing vacation! just in time for our monthly review. but... what can i really say? the month of august and our safari trip to TANZANIA brought so many overwhelming moments, i loved to freeze forever and ever! maybe some of you stopped by at @luziapimpinella auf INSTAGRAM over the last 2 weeks. so you might have an idea what i'm talking about. i feel so lucky and happy that i was able to really keep some of these magic moments "freezed" in photographs... our first close encounter with elephants, the lion mom and her babies passing by just in front of us, the cheetah standing directly in our way in the endliess savanna and the baboons trying to steal the lunch boxes from our jeep. these and so many more moments that i want to keep in my memories forever. 

i can hardly keep myself from flooging you with amazing animal photos. my enthusiasm about this safari-trip and for this african country with it's people and wildlife is beyond words. but of course i want to add some travel stories, because this family vacation in africa was very special for us in every way. so prepare for some exciting postings soon... i'm working on them...


P.S. wollt ihr mitmachen? welche momente hättet ihr im vergangenen monat gerne tiefgefroren, um sie festzuhalten? viel spaß beim link-up für eure persönlichen #freezeplease momente!
P.S. wanna join? which of your favorite moments in august were worth to be deep freezed to keep forever? enjoy linking-up #freezeplease instants!