Friday, June 24, 2016

Mexico meets Asia – wenn Tortilla-Schalen einen auf Multikulti machen {enthält Werbung}

Crossover-Küche - Rezept für Hühnchen-Saté, asiatischen Gurkensalat und schnelle Erdnusssauce à la #mexicomeets | luziapimpinella.com

Ich stehe ja auf unkonventionelles Kitchen-Crossover und wilde Culture Clash Küche. Rezepte nicht zu ernst zu nehmen und auch einfach mal Pi mal Daumen zu Kochen, ist meine Spezialität. Ich fürchte, das ist auch ganz genau der Grund, warum ich nicht wirklich gut backen kann. Da muss man sich ja strikt an Rezepte halten. Aber Zutaten zusammen zu bringen, die auf den ersten Blick nicht wirklich zusammen gehören, kann ich gut! Denn es hat allen super geschmeckt, als ich neulich die mexikanischen Tortilla-Schalen von *Old El Paso ganz und gar unmexikanisch mit einer sehr asiatischen Füllung serviert habe.  

Würzig gegrillte Hühner-Saté-Spieße mit einem Klecks Erdnusssauce auf scharfem, asiatischem Gurkensalat machen sich nämlich auch in einer Tortilla-Schale sehr gut. Eine freundschaftliche Globalisierung auf dem Teller sozusagen! Wobei man eigentlich gar keinen Teller mehr braucht, denn das Ganze lässt sich so ganz easy mit der Hand essen. 


Und hier kommt alles, was ihr für meine Asia-Füllung der *Old El Paso Tortilla Schalen braucht – für 4 Personen und eine große Portion Crossover-Sommerspaß:

Rezept für asiatische Hühnchen-Saté Spieße


  • 750 - 800 g Hähnchenbrustfilets
  • 60 ml helle Sojasauce
  • 2 EL Sesamöl
  • 1 EL flüssigen Honig
  • 1 EL süß-scharfe Chilisauce
  • 1 TL gemahlene Kurkuma
  • 1 TL gemahlenen Koriander
  • ½ TL Chilipulver oder Chiliflocken
  • Holzspieße {am liebsten aus Bambus}

Zubereitung: Die Holz- bzw. Bambusspieße vorab mindestens 1 Stunde wässern, damit sie später beim Grillen nicht so arg verkohlen.

Für die Fleischmarinade die Sojasauce, das Sesamöl, den Honig, die Chilisauce und die Gewürze miteinander verrühren.

Die Hähnchenbrustfilets waschen, trocken tupfen und erst längs in ca. 1 cm dicke Streifen schneiden und dann wellenförmig auf die Holzspieße stecken. Die Fleischspieße mit der Marinade übergießen und von allen Seiten mit der Würzsauce benetzen. Die Hühnchen-Saté im Kühlschrank mindestens 2 Stunden ziehen lassen

Zum Garen die Marinade ein wenig abtropfen lassen und die Hühnchenspieße auf dem Grill oder in der Grillpfanne zubereiten. Währenddessen den Grillens können die Saté-Spieße noch mit der übrig gebliebenen Marinade bestrichen werden.

Crossover-Küche - #mexicomeets Asia im #oldelpaso Tortilla-Schälchen | luziapimpinella.com

Rezept für schnelle Saté-Erdnusssauce


  • 1 kleine Zwiebel oder Schalotte
  • 1 EL Sesam- oder Erdnussöl
  • 125 g Erdnussbutter {cremig oder auch körnig, je nach Belieben}
  • 125 g dickflüssige Kokosmilch
  • 1 EL helle Sojasauce
  • 2 -3 EL süß-scharfe Chilisauce
  • evtl. einen Spritzer Fischsauce

Zubereitung: Die Zwiebel sehr fein hacken und in einem Topf in dem Öl glasig anschwitzen lassen. Dann alle weiteren Zutaten unterrühren und bei geringer Hitze zu einer sämigen Sauce verbinden. Nicht aufkochen, sonst kann die Sauce leider etwas flocken! Sollte euch das passieren, schnell den Topf vom Herd nehmen, ein bisschen abkühlen lassen und mit einem kleinen Schuss weiterer Kokosmilch wieder glatt rühren.

Die Fischsauce solltet ihr nur hinzufügen, wenn euch die Saucenmischung nicht salzig genug sein sollte. Also besser erst einmal probieren, denn die Sojasauce sind von der Salzigkeit oft sehr unterschiedlich.

Crossover-Küche - Rezept für Hühnchen-Saté, asiatischen Gurkensalat und schnelle Erdnusssauce à la #mexicomeets | luziapimpinella.com

Rezept für scharfern, asiatischen Gurkensalat mit Erdnüssen & Koriander


  • 3 Bio-Gurken
  • 1 rote Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1-2 Chilischoten
  • 1 Bund frischen Koriander
  • 200 g ungesalzene, geröstete Erdnüsse
  • 1 EL Erdnuss- der Sesamöl
  • 3 EL Reisessig
  • 1 EL Agavensirup
  • 2 EL süß-scharfe Chilisauce
  • 1 EL Fischsauce

Dieser Gurkensalat ist schon seit Jahren ein geliebter Klassiker in unserer Familie. Das Rezept habe ich hier im Blog auch schon früher einmal gepostet, aber noch nie in so kongenialer Kombination! Gesalzene Erdnüsse könnt ihr dafür übrigens auch nehmen, wenn ihr mögt. Dann solltet ihr aber noch etwas vorsichtiger mit der Fischsauce sein, damit der Salat nicht zu salzig wird.

Zubereitung: Die Gurken gründlich waschen {am besten abbürsten} und längst halbieren. Das weiche Innere mit den Kernen wird dann mit einem Teelöffel ausgekratzt, so dass nur das feste Fruchtfleisch bleibt. Auf diese Weise verwässert die Gurke nachher das Dressing nicht so stark. Die Gurkenhälften ½ cm breite Stückchen schneiden.

Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken. Beides in im Öl anrösten und dann komplett in eine Schüssel {gern auch gleich in die Salatschüssel} umfüllen. Die Chilis abwaschen, vom Kerngehäuse befreien und in feine Querstreifen schneiden. Die Chilistreifen, den Reisessig, den Agavensirup, die Chilisauce und die Fischsauce mit in die Schüssel geben und zu einem Dressing verrühren.

Die Gurkenstückchen unterheben und den Salat kühl gestellt ruhig eine Stunde lang ziehen lassen. Wenn nötig auch länger. Dieser Gurkensalat eignet sich nämlich im Gegensatz zu anderen Salat sehr gut, zeitig vorbereitet zu werden, ohne dass er lätschig wird. Man kann ihn sogar noch super am Folgetag essen.

Kurz dem Servieren dann einfach frisch gezupfte Korianderblätter und Erdnüsse über den asiatischen Gurkensalat streuen.

Die süß-scharfe Chilisauce, die in allen 3 Rezepten vorkommt bekommt ihr übrigens im Asia-Shop oder im gut sortierten Supermarkt

Crossover-Küche - Rezept für Hühnchen-Saté, asiatischen Gurkensalat und schnelle Erdnusssauce à la #mexicomeets | luziapimpinella.com

Alles zusammen habe ich in einem vorgewärmten Tortilla-Schälchen serviert... ein bisschen wie ein mexikanisiertes Bành Mì für Experimentierfreudige, nicht wahr? Und mal sehen, was das nächste Mal wohl darin landet. Kartoffelsalat und Bratfisch? Rührei mit knusprigem Speck? Oder vielleicht auch einfach nur mal Hot Chili mit Pico de Gallo... einfach auf die Hand! Guten Appetit & schönes Wochenende! 

Wednesday, June 22, 2016

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Carolin von The Blogbook

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Carolin von The Blogbook | luziapimpinella.com

Virtuell kenne ich Carolin von The Blogbook schon eine ganze Weile. Wenn man das "kennen" nennen kann. Aber ja! Kann man irgendwie. Ich gehöre zu den komischen Leuten, die sicher sind, sich auf ihr Bauchgefühl bezüglich anderer Menschen verlassen zu können. Selbst wenn es sich nur auf die Eindrücke beschränkt, die man übers Internet und Social Media wahrnimmt. Die mag ich, hat mein Bauch immer gesagt. Und es wird wohl wirklich Zeit, dass mit einem Treffen im echten Leben zu bestätigen, das sagen wir beide immer wieder. 

Bis es soweit ist, freue ich mich, sie heute hier in meinem Blog zu Gast zu haben... zu einer Frage-Stippvisite, einem längst überfälligen weiteren Blogger-Interview: 


1. Liebe Carolin, du bist gerade ans Meer umgezogen {und ich gebe ganz unverblümt zu... ich bin neidisch}. Was bedeutet das für dich und deine Familie?

Carolin: Das kann ich gut verstehen *lach*. Es war immer unser Traum, am Meer zu leben, und der ist nun für uns in Erfüllung gegangen. Mein Mann ist ja hier aufgewachsen und ich hatte immer schon eine besondere Beziehung zum Meer. Es ist, als ob dann alle Teile an ihren Platz fallen. Schwer zu erklären - aber wenn ich einen klaren Kopf brauche, stell ich mich an den Strand und gucke aufs Wasser {oder hier aufs Watt, wenn ich Pech habe ;)}. Dann kenne ich mich sozusagen wieder aus. Aus praktischer Sicht bedeutete der Umzug für uns hierher die Lösung aus einer sehr unsicheren Wohnsituation vorher, das erste Mal Familie vor Ort zu haben und gute Luft für unsere Pseudokrupp geplagten Kinder. 

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2. Neulich auf Instagram hast du ein bisschen von deinem persönlichen „California Dream“ erzählt. Du weißt ja, ich liebe Kalifornien. Und ich finde Träume, Wünsche und Ziele unglaublich wichtig für das menschliche Gemüt. Denn ich bin der Überzeugung, wenn man keine mehr hat, dann lebt man eigentlich nicht mehr wirklich. Also verrätst du uns hier deinen kalifornischen Traum?

Carolin: Da hab ich mir ja was eingebrockt, haha! Mein kalifornischer Traum sieht folgendermaßen aus: wir brechen als Familie für ein paar Wochen im Jahr die Zelte hier ab und leben an der kalifornischen Küste, während ich dort an meinen Büchern, die ich irgendwann gedenke zu veröffentlichen {im Idealfall habe ich damit schon Geld verdient - ist ja mein Traum, da ist das möglich ;)}, arbeite. Und das machen wir regelmäßig! Ich sehe uns in so einem Haus mit direktem Zugang zum Strand sitzen, nicht unbedingt luxuriös, aber hell und freundlich: Einfach eine Oase, bei der alles andere für eine gewisse Zeit keine Rolle mehr spielt, weißt Du?

Ich kann Dir nicht mal sagen, woher der Traum kommt, ich war schließlich noch nie dort und kann nicht mal sagen, ob der Lifestyle, den ich erwarte dort zu finden und den ich nur durch Filme, Fotos und all die Labels, die ich so mag und die dort ansässig sind, kenne, tatsächlich so existiert. Aber ich verbinde damit einfach diese Leichtigkeit, viel Sonne, Meer und Strand {ich bin ja ein Surfer Girl by Heart }und Zeit! Zeit fürs Leben und Genießen und Zeit für jede Menge Inspiration. Mir ist schon klar, dass man all diese Sachen auch woanders finden kann {und das tun wir auch!}, aber der California Dream ist irgendwie etwas ganz Besonderes. Du kannst vielleicht am ehesten sagen, ob meine Vorstellung stimmt, da Du ja schon mal da warst!

Und ich möchte nochmal betonen, wie sehr ich Dir zustimme, was die Träume des Lebens angeht! Träumen hält die Seele wach!

{Liebe Carolin, genau so empfinde ich Kalifornien... sommerlich leicht. Und mein Traum sieht ganz ähnlich aus, wenngleich er nicht mit einschließt, dort ein Buch zu schreiben. Dafür habe ich kein Talent, haha. ;)}


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3. Du nähst unglaublich viele tolle Klamotten, das kann ich ja regelmäßig in deinem Blog sehen {worauf ich auch ein bisschen neidisch bin. Denn außer Ausbesserungsarbeiten, habe ich schon eine Weile nicht mehr genäht}. Wie bist zum Nähhobby gekommen und wie schaffst du es, die Näherei, neben den Kids und allem anderen, in Deinen Tag zu integrieren? Oder auf gut neudeutsch... wie organisierst du deine Work-Life-Balance?

Carolin: Erstmal natürlich vielen Dank für das tolle Kompliment! Auch, wenn sich mein Blog mit der Zeit verändert hat und ich ihn nicht mehr als reinen Nähblog empfinde, hat so alles angefangen und ich bin dadurch überhaupt in diese ganze Blogger-Szene hinein gekommen! Was würde ich es vermissen, wenn es nicht so wäre!

Das Nähen war irgendwie meine Rettung und meine Beschäftigung. Ich bin in einer sehr künstlerisch-musischen Familie aufgewachsen, auch Handarbeiten spielten eine sehr große Rolle. Ich habe mich als Kind aber immer geweigert, mich da zu beteiligen {Häkeln fand ich halt echt uncool – haha!} und so lag das lange still. Und dann saß ich da: ich hatte auf einmal drei kleine Kinder, ein Studium, aber keinen Job und absolut keine Ahnung, was ich machen sollte. Ich weiß noch, es war vor Weihnachten, wir hatten absolut kein Geld für Geschenke. Also habe ich meine alte, wirklich schreckliche Nähmaschine heraus geholt und wieder ein bisschen angefangen, zu nähen. Und dann kam eins zum anderen: mein Blog, die Kontakte, meine Zeit als Probenäherin (wo ich wirklich viel genäht und gelernt habe). Nähen ist so vieles gleichzeitig: praktisch, meditativ, es ist Kreativität und Handwerk in einem, man kann sich selbst herausfordern. Das mag ich so daran. 

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Carolin von The Blogbook | luziapimpinella.com

Zu Deiner anderen Frage: da gibt es zwei Carolins. Die eine, die stets in Panik verfällt, dass sie nie allem gerecht wird, Angst hat, immer zu kurz zu kommen und überhaupt nichts auf die Reihe bekommt. Das ist auch der Teil von mir, der schon zweimal ein Burnout hatte und ein drittes Mal nur um Haaresbreite wieder herauskam. Seitdem arbeite ich an der anderen Seite. Das Leben ist ein Geschenk und zwar eines, was man nur einmal bekommt. Das sollte man nicht vergeuden. Konkret versuche ich, mich selbst immer wieder zu reflektieren: wo stehe ich gerade, was ist wichtig, was hat wirklich Priorität? Wenn ich so einen Tag habe, an dem ich im Hamsterrad renne und die Panik nach mir greift, versuche ich mit Dingen gegenzusteuern, die einen Erfolg versprechen: Nähen {wie gesagt, es ist meditativ und man hat am Ende ein sehr konkretes Erfolgserlebnis}, Zeichnen, manchmal Schreiben, irgendwas in der Wohnung räumen {sogar putzen, obwohl ich das echt hasse ;)} oder halt ans Meer gehen. Mein Mann und ich sind immer wieder im Gespräch darüber, ob es diesbezüglich gerade gut oder schlecht läuft - denn eins kann ich Dir sagen: ein Burnout macht alles kaputt, nicht nur Dich selbst, das habe ich auf die harte Tour gelernt. Gute Arbeit ist ohne Frage wichtig, aber eigentlich darf es meiner Erfahrung nach gar keinen Balanceakt geben, der beides gleichberechtigt nebeneinander stellt. Das Leben ist das, mit was wir es füllen, also ist Arbeit ein Teil davon, wie alles andere auch, was wir so tun.

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Carolin von The Blogbook | luziapimpinella.com

4. Mir fällt immer wieder auf, was für ein positiver Mensch du bist. Das mag ich sehr. Was sind deine Tricks, um positiv zu bleiben, auch wenn die Dinge mal nicht so rosig aussehen?

Carolin: Weißt Du, das ist ein echtes und großes Kompliment, was mir direkt ins Herz geht, und zu hören, dass das rüber kommt, zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin.

Wie oben geschrieben: das Leben ist ein einmaliges Geschenk. All die schlechten Dinge kommen von ganz allein, die muss man nicht erst suchen. Im Gegenteil - man sollte seinen Fokus immer auf das Schöne und Gute legen, damit die schlechten Dinge und Zeiten an Gewicht verlieren! Beauty lies in the Smallest {mein Motto bei Instagram} - das ist wirklich wahr. Wir haben als Familie schon schwere Zeiten durchgemacht. Zeiten, in denen wir manchmal nicht mehr wussten, wie wir über den Tag kommen sollten, wie wir den Kinder etwas zu essen oder Kleidung kaufen sollten. Und dann sagt Dir einer ein freundliches Wort, die Sonne scheint genau dorthin, wo Du sitzt oder Du bekommst völlig überraschend etwas geschenkt. Das klingt so banal, aber wenn man anfängt, sich darauf, genau darauf zu konzentrieren, diese Dinge bewusst aufzunehmen, verschiebt sich nach und nach die gesamte Perspektive. Ich greife dann immer wieder auf diesen Pool an Erinnerungen und Erfahrungen zurück. Oft erzählen wir uns gegenseitig auch zur Ermutigung solche Dinge. Nach dem Motto: weißt Du noch, als wir dieses oder jenes geschenkt bekamen, als wir es so dringend brauchen? Das hält diese veränderte Perspektive am Leben!

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Carolin von The Blogbook | luziapimpinella.com

Ich bin ein sehr gläubiger Mensch und bin der tiefen Überzeugung, dass jeder von uns etwas mitbekommen hat, um es den anderen weiter zu geben. Bei mir ist es eben das Wissen darum, dass das Leben etwas Wertvolles und Schönes ist und ich versuche, andere mit meiner Zeit und meiner Aufmerksamkeit, auch mit meinen Texten und meiner Arbeit zu ermutigen, dass ebenfalls zu entdecken - auch im kleinen und gerade auch dann, wenn alles richtig kacke ist!

5. Ich frage mich, ob du dich in deiner neuen Heimat schon akklimatisiert hast? Du weißt ja, ich bin immer auf Tipps für Reisen und Wochenendtrips aus. Also, was gibt es in und um Cuxhaven herum zu entdecken?

Carolin: Cuxhaven ist perfekt, um den inneren Akku wieder so richtig aufzuladen! Die Stadt ist jetzt nicht gerade hip, aber eigentlich sehr hübsch und darin liegt für mich ihr Reiz. Man kann sehr viel unternehmen, auch in der Umgebung {viele lohnenswerte Sachen, über die ich nach und nach mal auf meinem Blog berichten werde}. Aber wenn ich Dir einen perfekten Tag vorschlagen darf, dann sieht der so aus {wie gehen selbstverständlich davon aus, dass angenehme sommerliche Temperaturen herrschen und die Sonne scheint ;)}:

Am Vormittag geht es erst einmal eine Runde durchs Lotsenviertel. Hier gibt es noch viel ursprüngliches, „altes“ Cuxhaven zu sehen. Das Viertel wurde wirklich schön hergerichtet mit der Zeit und man findet ein paar hübsche kleine Läden und eben die alten Lotsenhäuser. {Als ich vor 14 Jahren schon mal hier gelebt habe, hab ich mir immer vorgestellt, dass ich so einem Häuschen wohne ;)}. In einem der Cafés gibt es Frühstück auf die Hand und weiter geht es „übern Deich“ zur Alten Liebe. Hier kann man sich schon mal die erste Brise um die Nase wehen lassen und Schiffe gucken. Manchmal gibt es auch Ansagen durch einen Lautsprecher, da erfährt man, was da gerade für Pötte in die Elbe einbiegen ;). Den Mittag würde ich im Hafengebiet zubringen. 

Blogger-Interview | Frage-Stippvisite bei Carolin von The Blogbook | luziapimpinella.com

Mittlerweile ist beinahe alles geöffnet, so dass man fast über all durchlaufen kann. Ich mag die Atmosphäre zwischen den Binnenanlegern und großen Fischhallen total gern! Auch hier haben sich ein paar ganz coole Geschäfte niedergelassen. Vor allem aber findet man eine Reihe Restaurants, zum Beispiel die Fischkiste, die fangfrischen Fisch und Krabben direkt vom Kutter auf den Tisch bringen! Im Hafengebiet findet man auch das Erlebnismuseum „Windstärke 10“ - wirklich super, nicht nur für Familien und bei schlechtem Wetter! Aber da ja die Sonne scheint ;) geht es jetzt an eines der Strandgebiete. In Döse kann man bis zur Kugelbake laufen, dort fließt die Elbe in die Nordsee. Duhnen ist das touristisch am stärksten erschlossene Strandgebiet, toll zum Leute gucken. Sahlenburg ist genauso schön wie die anderen, aber nicht so überlaufen, hier gibt es sogar eine Surfschule. Ich persönlich würde mir einfach einen Strandkorb mieten {egal wo} und aufs Wasser gucken. Bei guter Sicht sieht man Neuwerk und bei Ebbe die Reiter, Wattwagen und -wanderer, die zur Insel rüber laufen und fahren. Wenn einen dann bei so viel Meeresluft abends der Hunger überfällt, empfehle ich das Leuchtfeuer in Duhnen. Das Essen ist wirklich lecker und man kann seinen Cocktail genießen, während die Sonne sich direkt über dem Watt verabschiedet. Ich verspreche Dir: wenn Du dann nach Hause fährst, ist der Akku zu 150% wieder voll!

Carolin, das hört sich ganz schön gut an. Das sollten wir alles tun. Vielleicht noch diesen Sommer! Das letzte Mal, dass ich mich in Cuxhaven amüsiert habe, war ich 12 Jahre alt und auf Klassenfahrt in der 6. Klasse. Damals sind wir sogar durchs Watt zu Fuß nach Neuwerk gewandert!  ;) 

Hab ganz lieben Dank für deine spannenden Antworten auf meine Fragerei. 

Monday, June 20, 2016

Die Hochzeit meines kleinen Bruders & 10 Fotobox-Shots, die beweisen, warum ich meine Sippe liebe!

Familienleben | Hochzeits-Schnappschüsse aus der Fotobox | luziapimpinella.com

Irgendwie bin ich immer noch leer gequasselt und leer gegackert vom Wochenende. Mein kleiner Bruder hat geheiratet! Nun, wenn eine durchgeknallte Familie auf eine andere durchgeknallte Familie trifft, dann ist das eindeutig ein Garant für Spaß - wir hatten auf jeden Fall eine Menge davon. Wir drei Schwestern hatten ein Geschenk der etwas anderen Art für unseren Bruder und seine frisch Angetraute... eine Fotobox. Hier sehr ihr ihn inmitten aller Frauen der Familie: unsere Mom, unsere kleine kleine Schwester, unsere Omimi, unsere große kleine Schwester, unser Fräulein Luzie... naja, und die links kennt ihr ja. ;) 

Ich dachte, anstatt viel zu schreiben, meinen kleinen Bruder André und deine Braut Nadine zu lobhudeln und lange über das Fest und die Familie zu räsonieren, zeige ich euch heute lieber ein paar Fotobox-Schnappschüsse. Dann wisst ihr nämlich auch, warum ich meine Sippe so liebe.

Thursday, June 16, 2016

DIY Frauengedöns - selbstgenähte Mikrofaser-Abschminkpads

DIY Frauengedöns - Mikrofaser Abschminkpads selber nähen | luziapimpinella.com

Premiere. Ich mache heute mal was, dass ich in 10 Jahren des Bloggens noch nie getan habe. Ich hole einen uraltes Blogposting nach vorn. Aus aktuellen Gründen. Uralt dürft ihr dabei gern worwörtlich nehmen, denn der Tag der Erstveröffentlichung des DIY-Posts war der 9. September 2010 und es ging damals um meine selbstgenähen  Mikrofaser-Reinigungspads.

Tuesday, June 14, 2016

Unser Leben mit Siam-Thai Kater - We are better with Pepper! {enthält Werbung}

Lifestyle | Leben mit einem Siam-Thai Kater #WeAreBetterWithPets | luziapimpinella.com

Kann man diesen Augen etwa widerstehen? Wir konnten es nicht. Dabei war alles ganz anders geplant, als wir endlich entschieden: unsere Familie soll eine Katze haben! Stephan und ich, wir hatten beide einen geliebten Kater als wir Kinder waren. Wir sind Katzenmenschen. Auch unsere Tochter sollte mit einer Katze aufwachsen dürfen.

Das war vor fast 7 Jahren. Ein Kater sollte es wieder sein, soviel war klar. Die Rasse hingegen war uns eigentlich ganz egal und wir dachten über eine Tierheim-Adoption nach. Aber als ich eines Tages online schaute, wo vielleicht unserer Umgebung Katzenbabies abzugeben waren {Nur mal so gucken, Schatz. Nein, machen jetzt noch nicht gleich ernst!}, landete ich zufällig auf einem Foto eines Siam-Thai Kätzchenwurfs von Privatleuten. Eigentlich war es schon in dem Moment um mich geschehen, als ich die schokobraunen Schnuten das erste Mal auf dem Bild sah. Wie gesagt, über irgendwelche Katzenrassen hatten wir uns niemals Gedanken gemacht. Hauptsache ein schmusiges, schnurrendes Fellknäuel. Aber dieses Foto ließ mich nicht los.

Ich hatte keine Ahnung von seal-point und chocolate-point und diesem ganzen Zuchtgedöns. Und es ist mir auch bis heute völlig egal. Aber ich fing an, Wissenswertes über Siam-Thai Katzen zu recherchieren und was ich las gefiel mir sehr: Siam-Thais sind sehr menschenbezogen und freundlich. Sie haben eine hohe Lebenserwartung und für gewöhnlich eine gute gesundheitliche Konstitution... eine Woche später klingelten wir an der Tür dieser Leute und 5 Minuten später saßen wir auf deren Wohnzimmerboden, in mitten einer Horde verspielter Katzenbabies. Von da an gab es natürlich gar kein zurück mehr. Wir waren verliebt.

Und wen wundert es - dieser kleine Katzenknilch war damals der Aufdringlichste. Während ich im Schneidersitz auf dem Boden hockte, setzte er sich ganz selbstbewusst auf mein Knie und schnurrte mich an. Er war auch derjenige, der immer noch mit Luzie und einem Federspielzeug tobte, als sich schon alle anderen Babies längst wieder müde schlafen gelegt hatten. Wenn man es genau nimmt, hat er uns ausgesucht, nicht wir ihn. Es fiel schwer noch zwei Wochen zu Warten, bis wir ihn zu uns nach Hause holen durften.
  
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Dort machte achte er sich ganz selbstverständlich und voller Urvertrauen vom ersten Augenblick an in unseren Leben breit. Immer gern mittendrin statt nur dabei.

Und nicht nur unsere Herzen hat er ganz easy peasy erobert. Selbst meine Mom, die erst kratzbürstig verkündete: „Eine Katze? Dann kann ich ja jetzt nicht mehr zu Besuch kommen. Ich bin allergisch!“ {Was natürlich eigentlich gar nicht stimmte}, reist inzwischen zum Pepper-Sitting an, kümmert sich ganz lieb, wenn wir mal länger abwesend sind. Und natürlich kuschelt dann ausgiebig mit dem Katzenkerl, trotz allgegenwärtiger Allergie-Gefahren. ;)

Unser Kater führt ein wenig geheimes Doppelleben bei unseren Nachbarn, die immer selbst gern eine Katze hätten, aber dann ganz froh sind, dass das sie sich den Peppermann ganz einfach zum liebhaben ausleihen können. Dort geht er geh er aus uns ein und die Familie freut sich sogar, wenn wir sie um Pepper-Betreuung bitten, wenn wir mal übers Wochenende ausgeflogen oder im Urlaub sind. Was ja nicht gerade selten vorkommt. Sie tun es gern und wir sind ihnen unendlich dankbar für ihre Hilfe.

Wann immer meine liebe Schwiemu zu Besuch kommt, hat sie Katzenleckerli für Pepper in der Tasche. Dem Katzenmann kann einfach keiner widerstehen.
  
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Aber auch er kann uns nicht widerstehen. Manchmal kommt er mir fast vor wie ein Hund im Katzenpelz. Denn er ist so gar nicht so zickig und egozentrisch, wie es für Katzen doch manchmal so typisch ist. Wenn wir aus dem Urlaub zurückkommen, kann er uns nicht lange böse sein. Oft schmeißt er sich schon auf dem Weg vor unserem Haus vor unsere Füße und lässt sich zur Begrüßung freudig die Wampe kraulen. Manchmal erst nach 5 Minuten, aber wirklich lange eingeschnappt kann er nicht sein.

Es ist wunderbar, zu sehen wie glücklich er draußen in der Natur ist. Eine reine Hauskatze zu haben, war für uns nie eine Option. Ich erinnere mich an eine Unterhaltung mit einer entfernteren Nachbarin, als Pepper im Frühling seine allerersten Entdeckungstouren draußen machte. „Frau Hildebrandt, sie lassen ihre Katze einfach so raus? Das ist doch eine Rassekatze! Haben sie da keine bedenken?“ Ähm, ja und? Und... ähm, nee! Diese Dame hatte zu der Zeit eine Katze, die jeden Tag auf der Fensterbank saß und sehnsüchtig durch die Glasscheibe nach draußen starrte. Sie starb sehr früh und vermutlich kreuzunglücklich.

Wenn ich heute manchmal nachts nicht schlafen kann, weil Pepper ab uns an bei schönem, warmen Wetter auch mal nicht zum Schlafen reinkommen mag, dann bereue ich das ein bisschen. Aber nur, weil ich oft so bekloppt bin, auf der Wohnzimmer-Couch zu schlafen {oder den Mann dazu nötige}, weil der Kater ja vielleicht doch noch zu später Stunde am Fenster kratzend vor der Terrassentür stehen könnte. Lieben heißt eben immer auch Sorgen.
  
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Er bringt mich zum Lachen, wenn er mich "vollquasselt" und mir antwortet. Ja, Siamesen sind sehr mitteilungsbedürftig. Ich finde es lustig, wenn ich an seiner Stimme erkennen kann, welche Stimmungslage er hat. Wenn er zu lange nach Futter "fragen" muss, wir er immer lauter und brastiger. Nun ja, Hunde haben Herrchen, Katzen haben personal. Das gehört zum Leben mit einer Katze dazu.

Ich könnte mich kringeln, dass er mir {meistens} den Hintern zudreht, wenn ich ihn fotografieren will. Aber wehe, ich habe gerade sorgsam ein Foto-Setting im Wohnzimmer aufgebaut, um etwas für den Blog zu shooten, dann setzt er sich mit 100%iger Sicherheit mitten hinein, wenn ich gerade anfangen will, zu knipsen. Dafür kommt er sogar 2 Stockwerke vom Dachboden herunter getigert. Ich habe keine Ahnung, woher er immer weiß, was ich da unten treibe und gerade dann ein super photo-bombing Zeitpunkt ist.

Man sagt ja, dass Katzenfotos oder Katzenvideos das Gemüt beruhigen und aufheitern. Daran zweifele ich nicht eine Minute. Noch wirksamer aber ist ein echtes Fellknäuel im Arm. Mein Kater gibt mir Ruhe, wenn ich das Gefühl habe, mir wächst alle über den Kopf. Manchmal, an besonders stressigen Tagen, schnappe ich ihn mir ganz bewusst und kraule ihn durch. Sein Schnurren und sein fluffiges Fell, das wundersamerweise irgendwie wie Basmatireis duftet, beruhigt mich jedes mal und holt mich wieder runter. Pepper ist meine Instant-Antistress-Therapie.

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Manchmal beschleicht mich jetzt noch das schlechte Gewissen, weil es damals so kam, dass wir doch keine Katze aus dem Tierheim adoptiert haben. Dann schaue ich unseren Peppermann an und weiß, es war doch vielleicht Schicksal, dass er unser Herz erobert hat. Ich liebe ihn über alles.Vielleicht sollte es so sein.

Dennoch möchte ich etwas für die Tiere im Tierheim tun. Deshalb kaufe ich jedes Mal wenn ich Katzenfutter nachkaufen muss auch Tiernahrung für unser örtliches Tierheim mit. Eine Futterspendenbox steht bei uns direkt im Supermarkt. Und oft wandert mein klimperndes Wechselgeld beim Hinausgehen in die Spendendose, die dort ebenfalls steht.

Falls ihr auch ganz easy dafür sorgen wollt, dass Tiere im Tierheim etwas extra Futter im Napf haben, hat PURINAeine wunderbare Spenden-Aktion gestartet. Für jeden Share ihres #WeAreBetterWithPets-Videos auf Facebook* wird der Tiernahrungshersteller ½ kg Tierfutter an deutsche Tierheime spenden {bis max. 5.000 kg}. Teilen heißt hier also wortwörtlich teilen. Die Aktion #WeAreBetterWithPets wurde ins Leben gerufen, um sich für eine tierfreundlichere Welt einzusetzen und darauf aufmerksam machen, wie sehr Hunde und Katzen unsere Gesellschaft bereichern. Jeder, der eine Katze und einen Hund hat, weiß sicherlich längst, dass es genau so ist. Vielleicht mögt ihr ja deshalb bei dieser guten Sache mitmachen, ich würde mich sehr freuen.



Meine Familie und ich, wir wissen, dass wir mit geliebten Haustieren besser dran sind. Pepper ist mehr als nur ein tierischer Mitbewohner unseres Hauses, er ist ein Familienmitglied und bereichert unser Leben in so vielerlei Hinsicht. We are better with Pepper! Er macht uns glücklich.

Sunday, June 12, 2016

fast 12 von 12 im Juni | mein Tag in Bildern

12 von 12 Juni 2016 - Big Cup for a Rainy Day | luziapimpinella.com

Seit Mitte letzter Woche scheint der Technik-Gott mir zu zürnen. Erst fing der Geschirrspüler an zu zicken und ich spülen zur Zeit wieder ganz altmodisch mit der Hand. Wie früher. Leider finde ich es auch immer noch so lästig wie früher und schaffe es nicht, in der Tätigkeit etwas Meditatives zu sehen. Es ist lediglich etwas, das mir Lebenszeit raubt und meine Hände schrumpelig macht.

Schlimmer geht ja bekanntlich immer, deswegen

Thursday, June 9, 2016

DIY Rezepte für selbstgemachtes Peeling - Mikroplastik adé!

DIY Rezepte - natürliches Peeling selbermachen | luziapimpinella.com

Ein Segen, dass man frau im Zweifelsfall natürliche Peelings selbermachen kann. Das war mein erster Gedanke, als mir neulich vor Augen geführt wurde, dass wir uns schon viel zu oft mit Mikroplastik-Partikeln die Haut geschrubbelt haben. Ganz naiv, ohne darüber Nachzudenken. Vielleicht habt ihr ja mein „Weniger Plastik ist Meer“ Posting gelesen. Seit dieser erschreckenden Erkenntnis hat sich schon einiges geändert hier bei uns zu Hause. Das konventionelle Peeling flog umgehend aus dem Badezimmer und wird fortan nicht mehr gekauft.

Monday, June 6, 2016

Weniger Plastik ist Meer - warum wir alle Plastikmüll vermeiden sollten

Plastikmüll vermeiden - Whales.Org Umwelt Kampagne - Weniger Plastik ist Meer | luzia pimpinella.com

Jedes Jahr verbrauchen die Menschen auf der Welt 1.000.000.000.000 {eine Billion} Plastiktüten. Die meisten davon landen im irgendwann Meer. Sowie anderer Plastikmüll auch - rund 400 Kilogramn in jeder Sekunde. Wir Deutschen allein verbrauchen im jährlich 2.3 Milliarden Coffee to go Becher. Das sind 320.000 Kaffeebecher pro Stunde. Tendenz steigend. Weltweit sind es 1 Million Einwegbecher pro Minute. Im Jahr 2050 wird es voraussichtlich mehr Plastik in den Meeren geben als Fische!